In Zusammenarbeit mit den Bewohnenden des Hunziker Areals entwickeln wir verschiedene Aktivitäten, die zu umweltfreundlichem Verhalten anregen sollen. Im Moment sind folgende Projekte aktuell.

ETH-Fallstudie zu Mobilität

Von Februar bis Sommer 2019 findet die transdisziplinäre Fallstudie des TdLab der ETH wieder auf dem Hunziker Areal statt, wie bereits vor zwei Jahren. Diesmal beschäftigen sich die Studierenden mit dem Thema Mobilität. Die Masterstudierenden verschiedener Fachrichtungen (v.a. Umwelt- und Agrarwissenschaften) setzen sich während eines Semester vertieft mit einem realen Fallbeispiel auseinander. Sie erarbeiten die Problemstellung, entwickeln Forschungsfragen und versuchen diese zu beantworten. Dabei arbeiten sie eng mit Stakeholdern zusammen, also den Bewohnenden und der Verwaltung des Hunziker Areals.

 

Während der Fallstudie finden verschiedene Aktivitäten für und mit den Bewohnenden statt. Am Fr./Sa. 8./9. März finden Blocktage statt, während derer die Studierenden vor Ort sind. Am Freitagnachmittag führen sie einen Veloflicktag durch, am Samstag gibt es einen Brunch und anschliessend eine Podiumsdiskussion zum Thema Mobilität.

 

Weitere Informationen zur Fallstudie finden sich auf der ETH-Website: Transdisziplinäre Fallstudie  

 

 

Triff (früher: Margrit)

Am von uns durchgeführten Forschungssonntag wurde das starke Bedürfnis geäussert, sich mit anderen zusammen zu tun - gemeinsam kochen, gemeinsam essen. Ausser dem sozialen Austausch ändert sich vielleicht auch das Essverhalten, wenn von motivierten Köchen frisch und gesund gekocht wird. Oder treffen sich die Leute dann hauptsächlich zum gemeinsamen Bratwurstgrillen? Wir wollen es herausfinden und führen Triff auf dem Hunziker Areal ein.

 

Im März 2018 lancierten wir Margrit, eine Website, die KöchInnen und Gäste verbindet. Einige Bewohnende machten motiviert mit, die Aktivitäten schliefen mit der Zeit jedoch ein. Inzwischen ist Margrit zu einer App geworden und heisst "triff". Das gemeinsame Essen steht immer noch im Vordergrund, die App kann jedoch auch genutzt werden, um andere Aktivitäten zu koordinieren. Im März 2019 startet nun eine zweite Welle, bei der wir die triff-App auf dem Hunziker Areal lancieren. Alle Bewohnenden erhalten einen Gutschein von 25.-, mit dem sie triff ausprobieren können. 

 

Die Aktivitäten werden von unserer Masterstudentin Anna Schöpfer im Rahmen ihrer Masterarbeit wissenschaftlich begleitet.

Masterarbeit zu solidarischer Landwirtschaft

Unsere Masterstudentin Klara Kehnel geht der Frage nach, wie sich die Mitgliedschaft in einem Projekt der solidarischen Landwirtschaft auf Essverhalten und Einstellungen auswirkt. Dafür bekommen 10-15 Personen einen Ernteanteil von meh als gmües zum halben Preis, wenn sie dafür an Interviews teilnehmen. Meh als gmües ist ein Projekt, das auf dem Hunziker Areal gestartet ist, und bei dem inzwischen 12% aller Bewohnenden Mitglied sind.

Speichär

Die Quartiergruppe Speichär möchte eine wichtige Versorgungslücke auf dem Hunziker Areal schliessen. Dank meh als gmües und Basimilch kann man sich bereits mit nachhaltig produziertem Gemüse und Milchprodukten eindecken, Biobrot gibt es bei den Bagel Boys. Was allerdings noch fehlt, sind haltbare Lebensmittel wie Mehl, Reis, Linsen, etc. Dafür soll ein Depot eingerichtet werden, das jederzeit für Mitglieder zugänglich ist. Dort gibt es nachhaltig und fair produzierte Produkte, und das zu jeder Tageszeit und ohne Schlange an der Supermarktkasse.

 

Der Speichär wurde im September 2018 eröffnet, weitere Informationen gibt es hier: Website Speichär